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Effizientes Leipzig auf Kurs: Werder-Pleite bei Werner-Rückkehr

Die Mannschaft von Trainer Ole Werner zeigte Killerinstinkt und gewann am Samstag das Duell bei Werners Ex-Klub Werder Bremen mit 2:1 (1:0).

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Yan Diomande (RB Leipzig) im Zweikampf gegen Marco Friedl vom SV Werder Bremen. © Imago

Die Mannschaft von Trainer Ole Werner zeigte Killerinstinkt und gewann am Samstag das Duell bei Werners Ex-Klub Werder Bremen mit 2:1 (1:0).

Jubiläumstorschütze Antonio Nusa (15.) und Romulo (52.) liessen die mitgereisten RB-Fans jubeln. Werder kam über den späten Anschlusstreffer von Salim Musah (90.+4), der sein erstes Bundesliga-Tor erzielte, nicht hinaus.

Leipzig bleibt damit auch nach der Länderspielpause auf Kurs, von den letzten acht Bundesliga-Partien verlor RB nur eine. Das Team festigte Rang vier in der Tabelle. Werder geht hingegen mit einem Rückschlag in die nächsten schweren Wochen im Kampf gegen den Abstieg.

"Natürlich ist es etwas Besonderes, wenn du das erste Mal wieder an alter Wirkungsstätte spielst", sagte Werner, der Werder 2022 zurück in die Bundesliga geführt hatte und danach drei Mal den Klassenerhalt schaffte, vor der Partie: "Wer pfeift, der pfeift. Wer sich freut, der freut sich." Die meisten Anhänger nahmen seine Rückkehr norddeutsch gelassen auf.

Wer allerdings gehofft hatte, Werner würde Geschenke mitbringen, der sah sich früh getäuscht. Werder spielte bei herrlichem Fussball-Wetter zwar gut mit, aber Leipzig nutzte gleich die erste Chance eiskalt aus - den schnellen Konter schloss Nusa in seinem 50. Bundesliga-Spiel schnörkellos von der Strafraumgrenze ab.

Der Treffer hätte den Gästen bei der Startelf-Rückkehrer von Yan Diomande eigentlich in die Karten spielen müssen, aber Leipzig bekam mit den bissigen Bremern durchaus Probleme. Werder hängte sich voll rein, aber offensiv blieben die Aktionen doch zu harmlos. Wie etwa bei Cameron Puertas, der aus guter Position zu weit neben das Tor schoss (34.), oder dem Versuch von Romano Schmid (37.).

Leipzig hingegen präsentierte sich vor dem Tor höchst konsequent. Kurz nach der Pause schien die Werder-Abwehr nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Amos Pieper (49.) noch unsortiert zu sein, im Gewusel kam der Ball irgendwie zu Romulo - und der Brasilianer blieb allein vor Werder-Keeper Mio Backhaus cool.

Danach musste Leipzig nur noch in den Verwaltungsmodus schalten. Und so konnte Werner Nationalspieler Assan Ouedraogo nach dessen Knieverletzung noch zum Comeback verhelfen (86.).

SID

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