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Italien verliert nach Penaltyschiessen und verpasst die WM erneut

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Unglaublich aber wahr: Auch die WM 2026 findet ohne Italien statt. Zum dritten Mal in Folge scheitert Italien in den Playoffs. Schweizer WM-Gruppengegner wird somit Bosnien-Herzegowina.

Der Horror nimmt kein Ende für Italiens Fussball. 2014 bleibt für mindestens weitere vier Jahre die letzte Weltmeisterschaft, die mit der Squadra Azzurra stattgefunden hat. Diesmal erfolgte das Out in den Playoffs in Bosnien-Herzegowina nach Penaltyschiessen. In diesem traf mit Sandro Tonali nur einer von drei Italienern, während die Bosnier in der Kurzentscheidung fehlerfrei blieben. Unter anderem traf für den Aussenseiter daheim in Zenica der frühere Schweizer U21-Nationalspieler Haris Tabakovic, der auch mit dem 1:1 in der Schlussviertelstunde der regulären Spielzeit entscheidend gewesen war.

Fast eine Halbzeit lang sah es für die Italiener in Bosnien gut aus. Dank des Tores von Moise Kean führte der Favorit ab der 15. Minute 1:0. Doch dann kassierte Alessandro Bastoni, bei Inter Mailand der Verteidigerkollege von Manuel Akanji, kurz vor der Pause für eine Notbremse die Rote Karte und machte aus dem Spiel unfreiwillig eine italienische Abwehrschlacht. Auch dank Goalie Gianluigi Donnarumma hielt sich Italien bis in die 79. Minute schadlos. Der Solothurner Tabakovic, der für die Schweiz auf U21-Niveau 15 Länderspiele bestritten hat, erzielte das 1:1 nach einem Durcheinander im italienischen Strafraum.

Die Italiener brachten in Unterzahl offensiv nicht mehr allzu viel zustande, hatten aber zwei sehr gute Möglichkeiten zu einem zweiten Tor. Nach einer Stunde verfehlte Kean nach einem Konter alleine vor dem gegnerischen Goalie das Ziel und in der Verlängerung wehrte Bosniens Keeper Nikola Vasilj einen Kopfball stark ab. Im Penaltyschiessen zeigte sich die grosse Nervosität verstärkt: Mit Francesco Esposito und Bryan Cristante scheiterten zwei von drei Italienern.

Bosnien-Herzegowina komplettiert damit die Schweizer WM-Gruppe und wird am 18. Juni in Los Angeles auf das Team von Murat Yakin treffen. Die weiteren zwei Gegner sind Katar und Kanada.

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